Molybdän und seine Legierungen sind Hochleistungsmaterialien auf der Basis von Molybdän, die durch Zugabe von Titan, Zirkonium, Kohlenstoff oder anderen Elementen entstehen. Aufgrund ihrer einzigartigen physikalisch-chemischen Eigenschaften nehmen sie unter extremen Arbeitsbedingungen eine wichtige Stellung ein. Molybdän selbst verfügt über einen hohen Schmelzpunkt, eine hohe Festigkeit, einen niedrigen Wärmeausdehnungskoeffizienten sowie eine hervorragende thermische und elektrische Leitfähigkeit und ist in Hochtemperaturstrukturen, elektronischen Geräten, der Luft- und Raumfahrt sowie in der Spezialmetallurgie von unersetzlichem Wert.
Molybdän hat einen der höchsten Schmelzpunkte unter den reinen Metallen, etwa 2623 Grad, und behält auch bei hohen Temperaturen eine hohe Festigkeit und Steifigkeit. Dadurch können Molybdänlegierungen in Umgebungen über 1600 Grad stabil funktionieren und sie werden häufig in Komponenten wie Hochtemperatur-Ofenteilen, Heizelementen, Hitzeschilden und Raketendüsen verwendet. Sein niedriger Wärmeausdehnungskoeffizient ähnelt dem der meisten Keramiken, was dazu beiträgt, das Risiko von thermischen Spannungsrissen unter Temperaturwechselbedingungen zu verringern und die strukturelle Kompatibilität und Haltbarkeit zu verbessern.
Im Hinblick auf die Legierung können Legierungen aus Molybdän mit geringen Mengen an Titan, Zirkonium, Kohlenstoff usw. die Rekristallisationstemperatur und die Kriechfestigkeit erheblich verbessern. Beispielsweise behalten Molybdän--Titan--Zirkoniumlegierungen eine gute Hochtemperaturfestigkeit bei und verbessern gleichzeitig die Tieftemperatur-Plastizität und die Verarbeitungseigenschaften, was die Herstellung von Platten, Stäben, Drähten und komplex geformten Teilen erleichtert. Produkte, die durch Prozesse wie Pulvermetallurgie oder Vakuumlichtbogenschmelzen gewonnen werden, weisen eine feine Mikrostruktur und eine gleichmäßige Zusammensetzung auf und erfüllen die Anforderungen von Anwendungen mit hoher{7}}Präzision und hoher{8}}Zuverlässigkeit.
Produkte aus Molybdänlegierungen verfügen außerdem über eine ausgezeichnete elektrische und thermische Leitfähigkeit, wodurch sie sich für den Einsatz in der Elektronikindustrie als Gates, Anodenträger und Halbleiter-Epitaxiesubstrate für Hochleistungselektronenröhren eignen und Wärmeableitung und Dimensionsstabilität bei Hochleistungsbetrieb gewährleisten. Darüber hinaus weist Molybdän eine hervorragende Korrosionsbeständigkeit gegenüber flüssigem Glas und verschiedenen geschmolzenen Metallen auf, was es zu einem wichtigen Struktur- und Funktionsmaterial in der Glas- und Metallindustrie macht.
Obwohl Molybdänlegierungen bei Raumtemperatur eine begrenzte Duktilität aufweisen, kann durch geeignete Warmumformung und Glühen eine zufriedenstellende Formbarkeit erreicht werden, die den unterschiedlichen Verarbeitungsanforderungen gerecht wird. Mit der Weiterentwicklung der Hochtemperaturtechnologie, der neuen Energie- und der Luft- und Raumfahrtindustrie wird die strategische Bedeutung von Molybdän und seinen Legierungen immer wichtiger. Die kontinuierliche Optimierung ihrer Leistungsfähigkeit und die kontinuierliche Erweiterung ihrer Anwendungsbereiche sind eine solide Unterstützung für die moderne Industrie bei der Bewältigung extremer Umweltherausforderungen.
